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| Mango
ist ein gemeinnütziger Verein. Sein Konzept: Einmal im Jahr fährt ein Mediziner-Team
nach Zentral-Guinea in Westafrika. OP-Ausrüstung, Medikamente, Spritzen,
Nahtmaterial, Verbandsmittel – alles wird über’s Jahr gesammelt und per
Schiff nach Guinea verfrachtet. Dort wird ein Operationszentrum aufgebaut.
Alle Beteiligten opfern dafür ihren privaten Urlaub: Chirurgen, Anästhesisten,
Internisten, Gynäkologen, Zahnärzte, Krankenschwestern und –pfleger sowie
eine Sozialarbeiterin. Mehr als 99% der gespendeten Gelder können daher
direkt in die Projekte fließen. Guinea ist eines der ärmsten Länder der Welt. Vor allem die medizinische Versorgung ist sehr schwierig. Im ganzen Land, auf einer Fläche von der ungefähren Größe Deutschlands, gibt es bisher 29 Krankenhäuser. Entsprechend niedrig ist dort die Lebenserwartung (41 bzw. 45 Jahre) und hoch die Säuglings-sterblichkeit. |
![]() Der Gründer von Mango e.V. ist selbst in Guinea geboren und aufgewachsen. Dr. A. Barry kam 1966 nach Deutschland, studierte Medizin und wurde Chirurg. Als die kommunistische Diktatur in Guinea 1984 zusammenbrach, konnte er erstmals wieder seine Heimat besuchen. Bei seinen Familien im Landesinneren wurde Dr. Barry mit den drastischen Befunden der Dorfbewohner konfrontiert. Notdürftig versorgte er erste Patienten mit mitgebrachten Materialien auf dem Küchen-tisch. Die meisten konnte er nur vertrösten. 1993/94 fuhr er erstmals mit einem Ärzteteam nach Dogomet und Koolo Hinde. Innerhalb von vier Wochen führten sie 100 Operationen und fast 1000 allgemeinärztliche Behandlungen durch. |
Als die Mediziner
wieder abreisten, mußten sie viele Patienten unversorgt zurücklassen.
Daraufhin beschlossen Dr. Barry und seine Kollegen, einen Verein zu gründen,
um die Gesundheitsfürsorge ländlicher Gebiete Guineas zu unter-stützen. |
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